MONACO im Münchner Werksviertel erreicht nächsten Bau-Meilenstein
Ein buchstäblich herausragender Moment: Genau im Zeitplan startet beim MONACO im Werksviertel die nächste Bauphase.

Ein buchstäblich herausragender Moment: Genau im Zeitplan startet beim MONACO im Werksviertel die nächste Bauphase. Parallel dazu befinden sich die Vorbereitungen für die Fassadenarbeiten und den Grundausbau in vollem Gange.
Im Office-Highlight MONACO im Münchner Werksviertel werden alle drei Untergeschosse bereits in den nächsten Tagen fertiggestellt sein. „Dann werden wir entsprechend unseres Zeitplans in die nicht minder spannende Phase eintreten, in der das MONACO für alle sichtbar Geschoss für Geschoss in die Höhe wächst“, sagt Mike Büttner, Projektmanager bei der Rock Capital Group.
Nach Beendigung der Rohbauarbeiten in den Untergeschossen werden zunächst die Spundwände der Baugrube gezogen – ein technisch anspruchsvoller Arbeitsschritt, der mit schwerem Gerät durchgeführt wird. Anschließend startet der eigentliche Hochbau. „Die Spundwände reichen teilweise bis zu 15 Meter in die Tiefe. Ihr Rückbau entlang der Baustelle erfordert große Kräne und eine präzise Abstimmung aller Beteiligten“, erklärt Büttner. Der Baufortschritt verläuft weiterhin planmäßig. Ziel ist es, den kompletten Rohbau des Gebäudes bis September fertigzustellen.
Fassadenplanung kurz vor finaler Genehmigung
Parallel dazu laufen die letzten Abstimmungen zur charakteristischen Fassade des MONACO. Das Gebäude wird als erstes Projekt in Deutschland überhaupt mit recycelten Kunststoffschindeln des niederländischen Unternehmens Pretty Plastic ausgestattet, einer Materialinnovation aus alten Fensterrahmen, Rohren und weiteren PVC-Reststoffen. Cradle to Cradle in Reinform, denn die aus Baustellenabfällen geborenen Fassadenschindeln selbst lassen sich bis zu 8-mal wiederverwerten.
Inzwischen hat die Rock Capital Group auch die finale Farbfreigabe für die Pretty-Plastic-Schindeln getroffen. Nach der Bemusterung wurde die Farbgebung noch einmal genauer an die gewünschte Fassadengestaltung angepasst. Damit wird das MONACO künftig zu einem harmonisch schimmernden Gesamtkunstwerk. Derzeit befindet sich die behördliche Sonderzulassung für den Verbau des Systems in den Abschlussrunden. Die finale Genehmigung durch die zuständigen Behörden ist für die nächsten drei bis vier Wochen avisiert.
Nächste Schritte bereits vorbereitet
Während Großprojekte im Bau häufig von unerwarteten Herausforderungen geprägt sind, verläuft der Bauprozess des MONACO bislang stabil und termingetreu. „Parallel zu den Arbeiten vor Ort holen wir derzeit Angebote für die restlichen Fassadenarbeiten ein“, sagt Büttner. „So können wir, sobald der Rohbau fertiggestellt ist, den nächsten Schritt gehen und mit der Gebäudehülle beginnen.“
Der Start des Innenausbaus ist derzeit für Ende dieses Jahres beziehungsweise Anfang kommenden Jahres vorgesehen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist weiterhin für Mitte 2027 geplant.
München, 16. April 2026
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